Telemedizinisches Projekt zur integrierten Schlaganfallversorgung in der Region Süd-Ost-Bayern (TEMPiS)

Im TEMPiS-Netzwerk werden jedes Jahr über 6.000 Schlaganfallpatienten in 19 regionalen Kliniken in Süd-Ost-Bayern behandelt. Kompetente Unterstützung erhalten die Ärzte vor Ort dabei durch Spezialisten aus den Schlaganfallzentren in München-Harlaching und in der Universitätsklinik in Regensburg - und zwar zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Der Schlaganfallexperte wird dafür noch in der Notaufnahme sofort über eine Videokonferenz zugeschaltet, er kann den Patienten direkt befragen und ihn zusammen mit dem Arzt vor Ort neurologisch untersuchen. Gleichzeitig werden die Computertomographie-Bilder des Patienten innerhalb weniger Sekunden zur Beurteilung in das Zentrum überspielt. Der Schlaganfallexperte kann somit innerhalb von wenigen Minuten entscheiden, ob eine Lysetherapie durchgeführt werden kann. Somit steht der Bevölkerung im ländlichen Süd-Ost-Bayern über TEMPiS erstmals eine wirksame Schlaganfallbehandlung zur Verfügung, die bisher nur in Schlaganfallzentren in den großen Städten durchgeführt werden konnte.

Das „Telemedizinisches Projekt zur integrierten Schlaganfallversorgung in der Region Süd-Ost-Bayern“ (TEMPiS) beinhaltet jedoch nicht nur die telemedizinische Beratung. Vielmehr wurden in allen regionalen Kliniken spezialisierte Schlaganfallstationen aufgebaut und eine kontinuierliche Fortbildung und Qualitätssicherung für alle Teilnehmer eingerichtet.

 

Innovative Schlaganfallversorgung durch telemedizinisches Netzwerk


Netzwerkbeschreibung
Hintergrund


Seit Projektbeginn wurden über 42.000 Telekonsile durchgeführt


TEMPiS
Ergebnisse